Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Kurs: KAiAC-T - Phase 2: Workshops - Details
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General information

Course name Kurs: KAiAC-T - Phase 2: Workshops
Subtitle BA Lehramt, Semester 3 u. 4
Semester Ws2021/22 - unlimited
Current number of participants 855
Home institute KAiAC-T
Courses type Kurs in category Course
Pre-requisites Die Workshops besuchen Sie nach erfolgreicher Teilnahme am online Self Assessment. Weitere Infos dazu im Forum.
Miscellanea Lehramtsstudierende erhalten durch KAiAC-T Gelegenheit, sich ergänzend zum Studium mit den Anforderungen des Lehrer*innenberufes zu befassen. In drei aufeinander aufbauenden Phasen setzen sie sich mit ausgewählten Themenbereichen intensiv und im Austausch mit anderen auseinander.
Für die Zulassung zum Master ist das Durchlaufen des Self Assessments (+ Evaluation), das Absolvieren zweier Workshops (+ Evaluation) im Peer Assessment und ein Feedbackgespräch verpflichtend. Auf einem Sammelschein wird das Absolvieren der drei Phasen bestätigt. Dieser wird den Bewerbungsunterlagen zum Masterstudium beigelegt und ist ein Bestandteil für die Zulassung. Dies gilt auch für Bachelorabsolvent*innen, die erstmalig zum Masterstudium an die Pädagogische Hochschule Karlsruhe kommen möchten.

Beschreibungen Workshopthemen (werden laufend ergänzt):
(1) Stress lass nach! durch PME:
Der Alltag einer Lehrkraft ist abwechslungsreich und spannend, doch kann auch sehr stressig sein: In der Pause werden noch schnell Arbeitsblätter kopiert, die Klasse ist laut, nach der Schule warten ein Elterngespräch und Klassenarbeiten, die korrigiert werden wollen... Auch das Studium und Referendariat können mitunter fordernd sein. Daher ist es sinnvoll, schon früh zu lernen, achtsam mit seinen eigenen Ressourcen umzugehen. In diesem Workshop werden wir einige Entspannungstechniken kennenlernen und uns dabei vor allem auf die PME (Progressive Muskelentspannung) konzentrieren und diese auch selbst ausprobieren. Daher werden für den Workshop eine Isomatte, ein kleines Kissen, eine Decke, warme Socken, eventuell eine Handtuchrolle und etwas zum Trinken benötigt.

(2) Elternarbeit in der Grundschule – Chance oder Spannungsfeld?:
Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil im Arbeitsfeld einer Lehrkraft. Vor allem Elterngespräche spielen dabei eine wichtige Rolle. Doch was genau ist ein Elterngespräch? Wie bereite ich ein solches vor, damit es für beide Seiten angenehm verläuft? Das alles und mehr werden wir zusammen in unserem Workshop anhand von Beispielen aus der Praxis erarbeiten und uns auch einmal in die Elternperspektive einfühlen, damit Elternarbeit in Zukunft erfolgreich gelingt.

(3) Differenzierung in der Grundschule:
Differenzierung ist ein Sammelbegriff ohne einheitliche Definition. Ziel des Workshops ist es, die Studierenden für die Bedeutung der Differenzierung im Unterrichtsalltag zu sensibilisieren. Gleichzeitig sollen Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Anhand eines Beispiels des Faches Englisch sollen die Studierenden einen Praxisbezug bekommen und erlernen, wie Differenzierung konkret umgesetzt werden kann.

(4) Umgang mit Heterogenität in der Schule:
Der Umgang mit Heterogenität und die Erstellung von differenziertem Arbeitsmaterial können zu zusätzlichen Belastungen im Lehrerberuf führen. Viele fragen sich: „Wie soll ich das auch noch leisten?“ Umso wichtiger ist es Studierende früh mit der Thematik vertraut zu machen, da Heterogenität zum Alltag des Lehrerberufs gehört. So müssen Lehrer*innen ihre Unterrichtsvorbereitung anpassen, Differenzierungsmöglichkeiten kennen und anwenden können sowie mit dem Druck leben einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden.
Doch sobald Differenzierung und Heterogenität zum Handwerkszeug eines Lehrers bzw. einer Lehrerin gehören, bieten sich viele wunderbare Möglichkeiten. Wenn Kinder unterschiedlichen Leistungsniveaus miteinander arbeiten und ihre Stärken und Schwächen miteinander teilen und kompensieren, dann erfährt man leibhaftig, welche Berechtigung die Heterogenität in der Schule hat.

(5) Wie schreibe ich einen ausführlichen Unterrichtsentwurf? Bausteine – Struktur – Leitfaden :
Der Workshop führt die Studierenden schrittweise durch die Bestandteile eines ausführlichen Unterrichtsentwurfs. Dazu werden die einzelnen Bausteine vorgestellt, erläutert und mit praxisnahen Beispielen veranschaulicht. Angebahnt wird dabei, dass die Studierenden ihren eigenen Weg zur schriftlichen Darstellung von zu planenden Lehr-Lern-Sequenzen finden.
In Summe erhalten die Studierenden einen Leitfaden, der sie mithilfe von Leitfragen und Gliederungshilfen dabei unterstützt, Unterricht aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, detailliert durchzudenken und ihre Planungsentscheidungen in didaktischer und methodischer Hinsicht schriftlich zu begründen.

(6) Zeitmanagement :
Kernthemen des Workshops Zeitmanagement sind Strategien zur Gestaltung eures Tagesablaufs und eurer Lernzeit, um diese produktiver zu gestalten. Außerdem erhaltet ihr Tools, um generell Aufgaben zu kategorisieren und eure Arbeit zu reflektieren.
Der Austausch mit anderen Studierenden und deren Herangehensweisen ist ebenso ein zentraler Aspekt des Workshops, um somit die eigene Lage und das eigene Handeln zu bewerten und ggf. weitere Ideen zur Umsetzung zu erhalten.

(7) Lernvideos mit PowerPoint gestalten :
Dieser Workshop soll eine Einführung in die Gestaltung von Lernvideos (mit PowerPoint) geben. Hierfür werden zunächst die Kriterien guter Lernvideos und die verschiedenen Formate von Lernvideos behandelt und anhand von Beispielvideos analysiert.
Anschließend wird der Ablauf der Videoerstellung erläutert und eine Einführung in das Tool PowerPoint gegeben. Hierbei sollen die Studierenden erste Fähig- und Fertigkeiten erlangen, um später eigene Lernvideos gestalten zu können.
Ziel des Einstieges ist es, Vorwissen und Vorerfahrungen zu aktivieren, das Interesse der Teilnehmenden zu wecken, die Redeschwelle zu senken und Erwartungen abzufragen. Hierfür startet der Workshop mit Impulsfragen, die in einer anschließenden Murmel- mit anschließender Plenumsphase diskutiert werden.

(8) Motivation zum Lehrberuf
Um der angehenden Lehrperson die Möglichkeit zu geben sich bewusster mit ihrem eigenen Lern- und Professionalisierungsprozess auseinanderzusetzen, liegt der Fokus dieses Seminars bei folgenden Fragen:
- Was motiviert mich zum Lehrberuf?
- Wie stelle ich mir den Beruf konkret vor?
- Welches sind meine Erwartungen, meine Ideale?
- Welche persönlichen Stärken und Ressourcen kann ich in der Schulpraxis einsetzen?
- Wie fühle ich mich dabei?
Der Workshop gibt die Möglichkeit, sich mit der Motivation zum Lehrberuf auseinander zu setzen. Ziele des Workshops sind folgende: Welche Rollen übernehmen Lehrpersonen in ihrem Berufsalltag? Erkennen und Diskutieren unterschiedlicher Rollen. Grenzen identifizieren und setzen. Welche Rollen fallen mir leicht, welche (noch) nicht? Eigene Stärken und Erfahrungen nutzen, um die Lehrerrollen mit Leichtigkeit auszuführen. Bereiche zur Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen wahrnehmen.

(9) Unterrichtsbeobachtung – Datensammlung für die Steuerung des Unterrichts :
Der Workshop zielt darauf ab, Aspekte der Unterrichtsbeobachtung genauer zu betrachten. Gerade mit Blick auf Unterrichtsbeobachtungen, wie sie während des ISP oder in anderen Praktika stattfinden, ist es wichtig zu reflektieren, welche Herausforderungen Unterrichtsbesuche, -beobachtungen und Rückmeldungen hierzu mit sich bringen. Was beobachtet werden kann, wie Rückmeldungen gegeben werden können und was es zu beachten gilt, um Beobachtungen von Unterricht und Feedback zum Unterricht gewinnbringend einsetzen zu können, bilden zentrale Leitfragen des Workshops.

(10) Lehrerrollen im Schulalltag:
Dieses Seminar setzt sich allgemein mit dem Lehrberuf und dessen Anforderungen auseinander. Es ist wohl eine große Entscheidung, wenn man einen Beruf auswählt und sich darauf vorbereitet, durch Ausbildungen usw. Viele Fragen beschäftigen einen: Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Werde ich mein Glück auf dem neuen Weg finden? Schaffe ich die Ausbildung? Werde ich später, wenn ich älter werde, meine Entscheidung nicht bereuen? Was werde ich tun, wenn mir der Beruf nicht so gefällt wie ich es mir vorgestellt habe?
Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich mit den Vorstellungen vom Lehrberuf auseinanderzusetzen. Damit sie nicht allein mit ihren Überlegungen, möglichen Unsicherheiten und Zweifeln verbleiben, bieten wir ihnen in diesem Seminar die Gelegenheit, sich mit diesen Gedanken bewusst und strukturiert auseinanderzusetzen, sowohl individuell als auch im Austausch.

Course location / Course dates

unspecified

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In der zweiten Phase finden für Sie, begleitend zum Studium, Workshops statt. Verpflichtend besuchen Sie zwei Workshops, deren Themen Ihr individuelles Kompetenzprofil erweitern. Die Workshopplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldungen vergeben. Falls nach Vergabe der verpflichtend gewählten Workshopplätze noch weitere zur Verfügung stehen, so können Sie diese auf freiwilliger Basis belegen. Während der zweiten Phase im Eignungsfeststellungsverfahren haben Sie außerdem die Möglichkeit, sich Unterstützung durch Beratungsangebote, wie die Lernberatung oder das Lerncoaching, zu holen. In der Regel findet diese vor Ort statt, Pandemiebedingt kann die Lernberatung aber auch online via BigBlueButton in StudIP durchgeführt werden. Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne unter lernberatung[at]ph-karlsruhe.de

Nach Abschluss der Workshops bitten wir Sie im Rahmen einer kurzen Onlineumfrage um Ihr Feedback zu unserem Programm. Diese ist obligatorisch.
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