Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Workshop: KAiAC-T Workshop - Details
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General information

Course name Workshop: KAiAC-T Workshop
Semester Ws2020/21
Current number of participants 479
expected number of participants 15
Home institute Bildungsinitiative L²
Courses type Workshop in category Vorträge/Wochenendkurse
First date Mon., 02.11.2020 16:00 - 18:00
Participants Alle Studierende ab dem Wintersemester 2019/2020, die bereits das Self Assessment von KAiAC-T im ersten oder zweiten Semester durchlaufen haben.
Pre-requisites Erfolgreiche Absolvierung des 1. KAiAC-T Bausteins: Self Assessment
Performance record Unterschrift

Course location / Course dates

n.a. Monday: 16:00 - 18:00, weekly
Monday: 18:00 - 20:00, weekly
Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly
Tuesday: 18:00 - 20:00, weekly
Wednesday: 16:00 - 18:00, weekly
Wednesday: 18:00 - 20:00, weekly
Thursday: 16:00 - 18:00, weekly
Thursday: 18:00 - 20:00, weekly

Comment/Description

KAiAC-T bietet in der zweiten Phase Workshops als Unterstützungsmaßnahmen an. Im Wintersemester 2020/2021 werden folgende Wokrshops angeboten.

Einstieg in den Lehrberuf – Lehrerrollen im Schulalltag
Dieses Seminar setzt sich allgemein mit dem Lehrberuf und dessen Anforderungen auseinander. Es ist wohl eine große Entscheidung, wenn man einen Beruf auswählt und sich darauf vorbereitet, durch Ausbildungen usw. Viele Fragen beschäftigen einen: habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Werde ich mein Glück auf dem neuen Weg finden? Schaffe ich die Ausbildung? Werde ich später, wenn ich älter werde, meine Entscheidung nicht bereuen? Was werde ich tun, wenn mir der Beruf nicht so gefällt wie ich es mir vorgestellt habe?
Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich mit den Vorstellungen vom Lehrberuf auseinanderzusetzen. Damit sie nicht allein mit ihren Überlegungen, möglichen Unsicherheiten und Zweifeln verbleiben, bieten wir ihnen in diesem Seminar die Gelegenheit, sich mit diesen Gedanken bewusst und strukturiert auseinanderzusetzen, sowohl individuell als auch im Austausch.

Einstieg in den Lehrberuf – Motivation zum Lehrberuf
Um der angehenden Lehrperson die Möglichkeit zu geben sich bewusster mit ihrem eigenen Lern- und Professionalisierungsprozess auseinanderzusetzen, liegt der Fokus dieses Seminars bei folgenden Fragen:
- Was motiviert mich zum Lehrberuf?
- Wie stelle ich mir den Beruf konkret vor?
- Welches sind meine Erwartungen, meine Ideale?
- Welche persönlichen Stärken und Ressourcen kann ich in der Schulpraxis einsetzen?
- Wie fühle ich mich dabei?
Der Workshop gibt die Möglichkeit, sich mit der Motivation zum Lehrberuf auseinander zu setzen. Ziele des Workshops sind folgende: Welche Rollen übernehmen Lehrpersonen in ihrem Berufsalltag? Erkennen und Diskutieren unterschiedlicher Rollen. Grenzen identifizieren und setzen. Welche Rollen fallen mir leicht, welche (noch) nicht? Eigene Stärken und Erfahrungen nutzen, um die Lehrerrollen mit Leichtigkeit auszuführen. Bereiche zur Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen wahrnehmen.

Lernvideos – Mit PowerPoint gestalten
Dieser Workshop soll eine Einführung in die Gestaltung von Lernvideos (mit PowerPoint) geben. Hierfür werden zunächst die Kriterien guter Lernvideos und die verschiedenen Formate von Lernvideos behandelt und anhand von Beispielvideos analysiert. Anschließend wird der Ablauf der Videoerstellung erläutert und eine Einführung in das Tool PowerPoint gegeben. Hierbei sollen die Studierenden erste Fähig- und Fertigkeiten erlangen, um später eigene Lernvideos gestalten zu können.
Ziel des Einstieges ist es, Vorwissen und Vorerfahrungen zu aktivieren, das Interesse der Teilnehmenden zu wecken, die Redeschwelle zu senken und Erwartungen abzufragen. Hierfür startet der Workshop mit Impulsfragen, die in einer anschließenden Murmel- mit anschließender Plenumsphase diskutiert werden.

Umgang mit Heterogenität in der Schule
Der Umgang mit Heterogenität und die Erstellung von differenziertem Arbeitsmaterial können zu zusätzlichen Belastungen im Lehrerberuf führen. Viele fragen sich: „Wie soll ich das auch noch leisten?“ Umso wichtiger ist es Studierende früh mit der Thematik vertraut zu machen, da Heterogenität zum Alltag des Lehrerberufs gehört. So müssen Lehrer*innen ihre Unterrichtsvorbereitung anpassen, Differenzierungsmöglichkeiten kennen und anwenden können sowie mit dem Druck leben einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden. Doch sobald Differenzierung und Heterogenität zum Handwerkszeug eines Lehrers bzw. einer Lehrerin gehören, bieten sich viele wunderbare Möglichkeiten. Wenn Kinder unterschiedlichen Leistungsniveaus miteinander arbeiten und ihre Stärken und Schwächen miteinander teilen und kompensieren, dann erfährt man leibhaftig, welche Berechtigung die Heterogenität in der Schule hat.

Heterogenität und Differenzierung in der Sekundarstufe I
Um dieser Heterogenität gerecht zu werden gilt es sich zunächst zu verdeutlichen auf welche Vielfalt man sich als Lehrkraft einstellen muss und welche Anforderungen darüber hinaus auf eine Lehrerpersönlichkeit zukommen. Da sich die Anforderungen somit an eine Lehrkraft verändert haben, sollten sich alle Lehrerinnen und Lehrer in der Aus- und Weiterbildung mit der auf sie zukommenden Vielfalt beschäftigen und verschiedene Möglichkeiten der Differenzierung kennen. Ziel des Workshops ist es daher sich mit den Begriffen der Heterogenität und Differenzierung auseinanderzusetzen und sich durch die Konstruktion einer Unterrichtsstunde möglichst adäquat vorzubereiten.


Differenzierung in der Grundschule – Differenzierung im Anfangsunterricht
Differenzierung ist ein Sammelbegriff ohne einheitliche Definition. Ziel des Workshops ist es, die Studierenden für die Bedeutung der Differenzierung im Unterrichtsalltag zu sensibilisieren. Gleichzeitig sollen Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Anhand eines Beispiels des Faches Englisch sollen die Studierenden einen Praxisbezug bekommen und erlernen, wie Differenzierung konkret umgesetzt werden kann.


"Wie schreibe ich einen ausführlichen Unterrichtsentwurf? Bausteine – Struktur – Leitfaden"
Der Workshop führt die Studierenden schrittweise durch die Bestandteile eines ausführlichen Unterrichtsentwurfs. Dazu werden die einzelnen Bausteine vorgestellt, erläutert und mit praxisnahen Beispielen veranschaulicht. Angebahnt wird dabei, dass die Studierenden ihren eigenen Weg zur schriftlichen Darstellung von zu planenden Lehr-Lern-Sequenzen finden.
In Summe erhalten die Studierenden einen Leitfaden, der sie mithilfe von Leitfragen und Gliederungshilfen dabei unterstützt, Unterricht aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, detailliert durchzudenken und ihre Planungsentscheidungen in didaktischer und methodischer Hinsicht schriftlich zu begründen.
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